Modern & Contemporary Art - Auktion endet am 15.07.2026 ab 15:00 Uhr

Katalog Online > Klassische Moderne  >  Expressionismus  |  Emil Nolde


80
Emil Nolde
Ägypterin II, 1910
Holzschnitt
Startpreis:
€ 3.000
Schätzpreis:
€ 3.000 - 5.000
Ende: 15.07.26 15:39:00 (28 Tage, 14h:18m)

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Gebot zzgl. 34 % Aufgeld (Differenzbesteuerung ohne Ust.-Ausweis, Umsatzsteuerausweis auf Anfrage) und Folgerechtsvergütung ohne Umsatzsteuer.
Selbstabholung kostenlos,
versicherter Versand:
innerhalb Deutschlands 61,04 €,
innerhalb der EU 109,27 €,
außerhalb der EU auf Anfrage.


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80
Emil Nolde
Ägypterin II, 1910
Holzschnitt
Startpreis:
€ 3.000
Schätzpreis:
€ 3.000 - 5.000
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Emil Nolde
1867 - 1956
Ägypterin II. 1910.
Holzschnitt.
Signiert und betitelt. Eines von 6 bekannten Exemplaren. Auf festem Velin. 15,3 x 10,2 cm (6 x 4 in). Papier: 23,5 x 20 cm (9,2 x 7,8 in).

Eines von 6 bekannten Exemplaren dieses II. Zustandes aus einer Gesamtauflage von mind. 20 Exemplaren. [AW].

• Expressiver Stilbruch: Emil Nolde löst sich mit diesen Köpfen vom Naturalismus und setzt auf eine stilisierte, expressive Formgebung.
• Die von einer geheimnisvollen Aura umgebene "Ägypterin" geht auf das Gemälde "Pharaos Tochter findet Moses" von 1910 zurück (Nolde-Stiftung, Seebüll).
• Andere Exemplare dieser II. Auflage befinden sich u. a. im Städel Museum, Frankfurt am Main, und in der Staatsgalerie Stuttgart.
• Diese Arbeit befand sich von 2017 bis 2024 als Dauerleihgabe im Franz Marc Museum in Kochel am See
.

PROVENIENZ: Sammlung Ahlers, Herford.
Galerie Herold, Hamburg.
Privatsammlung Süddeutschland (vom Vorgenannten erworben).

AUSSTELLUNG: Franz Marc Museum, Kochel am See (Dauerleihgabe von Januar 2017 bis Oktober 2024).

LITERATUR: Gustav Schiefler, Christel Mosel, Martin Urban, Emil Nolde - Das graphische Werk, Bd. II: Holzschnitte, Lithographien, Hektographien, Köln 1996, WVZ-Nr. H 87 II (von III).

In guter, druckfrischer Erhaltung. Die untere Blattkante etwas unregelmäßig. Die Blattecken schwach bestoßen. Vereinzelt kleine braune Fleckchen sowie schwach griffknickig. Teils schwache Knickspuren, insbesondere am linken und unteren Blattrand jeweils mittig. Am rechten Blattrand im unteren Breich ein kleiner, hinterlegter Einriss. Das Papier stellenweise etwas unregelmäßig gebräunt sowie im rechten Randbereich ein schwacher Wasserrand.