7
Martin und Brigitte Matschinsky-Denninghoff
Lynkeus, 1977
Messing
Startpreis:
€ 10.000 Schätzpreis:
€ 10.000 - 15.000Ende: 15.04.26 15:03:00 (29 Tage, 18h:18m)
Nach Angabe Ihres Maximalgebots haben Sie die Möglichkeit, Ihre Angaben zu überprüfen und erhalten weitere Informationen. Erst nach einer weiteren Bestätigung kommt ein bindendes Gebot zu Stande.
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Martin und Brigitte Matschinsky-Denninghoff
Lynkeus, 1977
Messing
Startpreis:
€ 10.000 Schätzpreis:
€ 10.000 - 15.000Ende: 15.04.26 15:03:00 (29 Tage, 18h:18m)
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Martin und Brigitte Matschinsky-Denninghoff
1921 - 2020
Lynkeus. 1977.
Messing und Zinn, auf Holzplinthe.
Unikat. Höhe ohne Plinthe: 90 cm (35,4 in). Holzplinthe: 2,5 x 49,7 cm (0,9 x 19,5 x 25,9 in).
• Unikat.
• Lynkeus: eine huldigende Erinnerung an den Türmer in Goethes "Faust II".
• Linie und Struktur - dynamisch ausgebildet durch die vom Künstlerehepaar entwickelte Technik der verschweißten Metalldrähte.
PROVENIENZ: Privatsammlung Spanien (direkt von den Künstlern erworben).
Privatsammlung Nordrhein-Westfalen (2009 Ketterer Kunst, vom Vorgenannten erworben, seither in Familienbesitz).
AUSSTELLUNG: Matschinsky-Denninghoff - Neue Arbeiten, Galerie Schüler, Berlin, 1979.
Matschinsky-Denninghoff, Galerie Marianne Hennemann, Bonn, 1980.
Matschinsky-Denninghoff, Galerie Rothe, Heidelberg, 1980.
Matschinsky-Denninghoff, Galerie von Laar, München, 1981.
Vingt Ans de Prix Bourdelle, Musée Bourdelle, Paris, 1981, Kat.-Nr. 8.
Matschinsky-Denninghoff, Skulpturen und Zeichnungen 1955-1985, Akademie der Künste, Berlin; Saarland-Museum, Saarbrücken; Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg, 1985, Kat.-Nr. 47.
Interferenzen = Kunst aus Westberlin 1960-1990, Museum für ausländische Kunst, Riga, 1990.
LITERATUR: Georg W. Költzsch (Hrsg.), Matschinsky-Denninghoff. Monographie und Werkverzeichnis der Skulpturen, Köln 1992, WVZ-Nr. 374 m. Abb. u. Taf. 54.
- -
Manfred de la Motte (Hrsg.), Matschinsky-Denninghoff, Dokumentation 26, Galerie Hennemann, Bonn 1980 (m. Abb.).
Ketterer Kunst, München, Auktion 349, Kunst nach 1945 und Zeitgenössische Kunst, 29.4.2009, Los 909 (m. Abb.).
"'Lynkeus', mit dem Namen des Türmers in 'Faust II' eine huldigende Erinnerung an Goethe, läßt die Tendenz zum Grotesken, die solcher Vergegenwärtigung des Körpers in seiner vermummten Abwesenheit innewohnt, heftig herausfahren."
Johannes Langner. Wandel und Entfaltung - Zum plastischen Werk von Matschinsky-Denninghoff, zit. nach: Georg W. Költzsch (Hrsg.), Matschinsky-Denninghoff. Monographie und Werkverzeichnis der Skulpturen, Köln 1992, S. 107.
Ab 1955 arbeiten Brigitte und Martin Matschinsky-Denninghoff zusammen - die Ehe, die sie in diesem Jahr schließen, ist zugleich der Beginn einer äußerst erfolgreichen Werkgemeinschaft. Die gemeinsame Signatur Matschinsky-Denninghoff ist ein Symbol für das, was dieses Künstlerpaar von anderen Künstlerpaaren unterscheidet: Sie arbeiten nicht Seite an Seite, sondern gemeinsam. Sie entwerfen und realisieren zusammen, die jeweiligen individuellen Begabungen fließen in jede ihrer Arbeiten ein und fügen sich bruchlos zu einem gemeinsamen Ganzen. Zwar wechseln die Verhältnisse der künstlerischen Beiträge im Einzelfall, doch in der Gesamtheit des bildhauerischen Œuvres halten sie sich die Waage. "Im Jahr 1955 beginnt unsere Zusammenarbeit. Nicht wir beginnen, sie beginnt. Das war kein Entschluß, sondern sie ereignete sich als allmählicher, natürlicher Vorgang, der mit den Jahren dichter, intensiver, produktiver und bewußter wurde, so daß sich sehr bald 'der künstlerische Anteil' nicht mehr auseinanderlegen ließ." (Brigitte und Martin Matschinsky-Denninghoff, Bericht, in: Georg W. Költzsch (Hrsg.), Matschinsky-Denninghoff. Monographie und Werkverzeichnis der Skulpturen, Köln 1992, S. 18).
Die Matschinsky-Denninghoffs arbeiten mit Linie und Struktur, nicht mit Volumen. Ihre Skulpturen aus Metallstäben, -rohren oder -blechen streben in fließenden, teils geschwungenen, teils durchbrochenen Bändern in die Höhe, oftmals erinnernd an vegetabile Formen und immer Ausdruck eines mächtigen, durch unsichtbare Energie gesteuerten Wachstums.
Neben der gemeinsamen bildhauerischen Arbeit des Künstlerpaares pflegen beide ein individuelles grafisches und malerisches Schaffen, in dem die jeweils eigenen Impulse ihren Ausdruck finden. Es vereinigt in sich die kompositorische, machtvolle Strenge mit der zarten Leichtigkeit, durch die auch das plastische Werk charakterisiert wird.
In guter Erhaltung. Mit vereinzelten winzigen Oxidationsspuren. Furnierte Holzplinthe mit kleinen Furnierabplatzungen und schwachen Kratzspuren.
1921 - 2020
Lynkeus. 1977.
Messing und Zinn, auf Holzplinthe.
Unikat. Höhe ohne Plinthe: 90 cm (35,4 in). Holzplinthe: 2,5 x 49,7 cm (0,9 x 19,5 x 25,9 in).
• Unikat.
• Lynkeus: eine huldigende Erinnerung an den Türmer in Goethes "Faust II".
• Linie und Struktur - dynamisch ausgebildet durch die vom Künstlerehepaar entwickelte Technik der verschweißten Metalldrähte.
PROVENIENZ: Privatsammlung Spanien (direkt von den Künstlern erworben).
Privatsammlung Nordrhein-Westfalen (2009 Ketterer Kunst, vom Vorgenannten erworben, seither in Familienbesitz).
AUSSTELLUNG: Matschinsky-Denninghoff - Neue Arbeiten, Galerie Schüler, Berlin, 1979.
Matschinsky-Denninghoff, Galerie Marianne Hennemann, Bonn, 1980.
Matschinsky-Denninghoff, Galerie Rothe, Heidelberg, 1980.
Matschinsky-Denninghoff, Galerie von Laar, München, 1981.
Vingt Ans de Prix Bourdelle, Musée Bourdelle, Paris, 1981, Kat.-Nr. 8.
Matschinsky-Denninghoff, Skulpturen und Zeichnungen 1955-1985, Akademie der Künste, Berlin; Saarland-Museum, Saarbrücken; Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg, 1985, Kat.-Nr. 47.
Interferenzen = Kunst aus Westberlin 1960-1990, Museum für ausländische Kunst, Riga, 1990.
LITERATUR: Georg W. Költzsch (Hrsg.), Matschinsky-Denninghoff. Monographie und Werkverzeichnis der Skulpturen, Köln 1992, WVZ-Nr. 374 m. Abb. u. Taf. 54.
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Manfred de la Motte (Hrsg.), Matschinsky-Denninghoff, Dokumentation 26, Galerie Hennemann, Bonn 1980 (m. Abb.).
Ketterer Kunst, München, Auktion 349, Kunst nach 1945 und Zeitgenössische Kunst, 29.4.2009, Los 909 (m. Abb.).
"'Lynkeus', mit dem Namen des Türmers in 'Faust II' eine huldigende Erinnerung an Goethe, läßt die Tendenz zum Grotesken, die solcher Vergegenwärtigung des Körpers in seiner vermummten Abwesenheit innewohnt, heftig herausfahren."
Johannes Langner. Wandel und Entfaltung - Zum plastischen Werk von Matschinsky-Denninghoff, zit. nach: Georg W. Költzsch (Hrsg.), Matschinsky-Denninghoff. Monographie und Werkverzeichnis der Skulpturen, Köln 1992, S. 107.
Ab 1955 arbeiten Brigitte und Martin Matschinsky-Denninghoff zusammen - die Ehe, die sie in diesem Jahr schließen, ist zugleich der Beginn einer äußerst erfolgreichen Werkgemeinschaft. Die gemeinsame Signatur Matschinsky-Denninghoff ist ein Symbol für das, was dieses Künstlerpaar von anderen Künstlerpaaren unterscheidet: Sie arbeiten nicht Seite an Seite, sondern gemeinsam. Sie entwerfen und realisieren zusammen, die jeweiligen individuellen Begabungen fließen in jede ihrer Arbeiten ein und fügen sich bruchlos zu einem gemeinsamen Ganzen. Zwar wechseln die Verhältnisse der künstlerischen Beiträge im Einzelfall, doch in der Gesamtheit des bildhauerischen Œuvres halten sie sich die Waage. "Im Jahr 1955 beginnt unsere Zusammenarbeit. Nicht wir beginnen, sie beginnt. Das war kein Entschluß, sondern sie ereignete sich als allmählicher, natürlicher Vorgang, der mit den Jahren dichter, intensiver, produktiver und bewußter wurde, so daß sich sehr bald 'der künstlerische Anteil' nicht mehr auseinanderlegen ließ." (Brigitte und Martin Matschinsky-Denninghoff, Bericht, in: Georg W. Költzsch (Hrsg.), Matschinsky-Denninghoff. Monographie und Werkverzeichnis der Skulpturen, Köln 1992, S. 18).
Die Matschinsky-Denninghoffs arbeiten mit Linie und Struktur, nicht mit Volumen. Ihre Skulpturen aus Metallstäben, -rohren oder -blechen streben in fließenden, teils geschwungenen, teils durchbrochenen Bändern in die Höhe, oftmals erinnernd an vegetabile Formen und immer Ausdruck eines mächtigen, durch unsichtbare Energie gesteuerten Wachstums.
Neben der gemeinsamen bildhauerischen Arbeit des Künstlerpaares pflegen beide ein individuelles grafisches und malerisches Schaffen, in dem die jeweils eigenen Impulse ihren Ausdruck finden. Es vereinigt in sich die kompositorische, machtvolle Strenge mit der zarten Leichtigkeit, durch die auch das plastische Werk charakterisiert wird.
In guter Erhaltung. Mit vereinzelten winzigen Oxidationsspuren. Furnierte Holzplinthe mit kleinen Furnierabplatzungen und schwachen Kratzspuren.
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