Modern & Contemporary Art - Auktion endet am 15.04.2026 ab 15:00 Uhr

Katalog Online > Kunst des 19. Jahrhunderts  >  Impressionismus  |  Otto Dill


64
Otto Dill
Reit- und Fahrturnier, 1950
Öl auf Leinwand
Startpreis:
€ 4.500
Schätzpreis:
€ 5.000 - 7.000
Ende: 15.04.26 15:31:00 (29 Tage, 19h:06m)

Bitte geben Sie Ihr Maximalgebot ein - dieses wird automatisiert nur soweit in Anspruch genommen, wie es nötig ist um alle anderen Gebote zu überbieten
Gebot zzgl. 34 % Aufgeld (Differenzbesteuerung ohne Ust.-Ausweis, Umsatzsteuerausweis auf Anfrage) und Folgerechtsvergütung ohne Umsatzsteuer.
Selbstabholung kostenlos,
versicherter Versand:
innerhalb Deutschlands 91,93 €,
innerhalb der EU 171,20 €,
außerhalb der EU auf Anfrage.


Nach Angabe Ihres Maximalgebots haben Sie die Möglichkeit, Ihre Angaben zu überprüfen und erhalten weitere Informationen. Erst nach einer weiteren Bestätigung kommt ein bindendes Gebot zu Stande.

64
Otto Dill
Reit- und Fahrturnier, 1950
Öl auf Leinwand
Startpreis:
€ 4.500
Schätzpreis:
€ 5.000 - 7.000
Ende: 15.04.26 15:31:00 (29 Tage, 19h:06m)

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Otto Dill
1884 - 1957
Reit- und Fahrturnier. Wohl um 1950.
Öl auf Leinwand.
Rechts unten signiert. Auf dem Keilrahmen mit der gestempelten Künstleradresse sowie einem typografisch beschrifteten Künstleretikett, dort betitelt und bezeichnet "Nr.1207". 50,5 x 60 cm (19,8 x 23,6 in). [EH].

PROVENIENZ: Kunsthaus Bühler (auf dem Keilrahmen mit einem Etikett).
Privatsammlung Baden-Württemberg.

Otto Dill ist neben der schnellen Erfassung des Gesehenen, das er mit einer an der Lockerheit des Impressionismus geschulten Technik festhält, auch ein besonders begabter Schilderer von Bewegungsabläufen bei Mensch und Tier. Der flüchtige Charakter des Farbauftrages unterstützt den visuellen Eindruck der Bewegung, ohne die Einheitlichkeit der Gesamtkomposition in Frage zu stellen. Von 1908 bis 1914 studiert Dill Malerei an der Münchner Akademie und wird Meisterschüler Heinrich von Zügels, in dessen Tierklasse er sich zunächst der Darstellung exotischer Tiere widmet. Im Sommer 1917 ist der Künstler bereits in einer Ausstellung im Münchner Glaspalast mit seinen Szenen aus dem Rennsport vertreten. Als Mitglied der Münchner Sezession nimmt er 1922 an verschiedenen Ausstellungen der Künstlervereinigung teil, 1924 wird ihm der Professorentitel verliehen. In seiner Komposition fokussiert er sich auf den Vierspänner, der mit ausgeprägter Dynamik schräg durch die Szene prescht. Die locker angedeuteten Gespanne und die Zuschauermenge im Hintergrund vermitteln Aufgeregtheit, Schnelligkeit und Spannung. Otto Dill gelingt damit eine vortreffliche Schilderung der Turnier-Atmosphäre.

In sehr guter Erhaltung. Der Zustandsbericht wurde bei Tageslicht und unter Zuhilfenahme einer UV-Lichtquelle nach bestem Wissen und Gewissen erstellt.